REFERENTEN
- Florian A. Schmidt, Dipl.-Designer, Kunsthochschule Berlin Weißensee, www.florianschmidt.org
- Michael Kubens, einer der Gründer von designenlassen.de, www.designenlassen.de
- Prof. Torsten Stapelkamp, Dipl. -Designer, Prof. für Kommunikationsdesign FH Hof, www.maas-co.com
- Bastian Unterberg, Gründer des Kreativnetzwerkes www.jovoto.com
- Sabine Zentek, Fachanwältin Urheber- und Medienrecht, Fidius e.V, www.fidius-online.de
- Wolfgang Beinert, Graphic Designer, Typograph und Fotograf, www.beinert.net
- Boris Buchholz, Designer, Dipl.-Soziologe, www.borisbuchholz.de
- Malte Christensen, Kommunikationsdesigner, Blogger, www.kopfbunt.de
- Ronen Kadushin, Industrial Designer, www.ronen-kadushin.com
- Manuela Kreisel, Dipl.-Ing. (FH), LASERLINE Druckzentrum, www.laser-line.de
- Thomas Klein, Dipl. Designer, Creative Director, Metadesign, www.metadesign.de
- Prof. Dr. Gesche Joost, Dipl. Designerin, T-Labs, Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung e.V., www.geschejoost.org
- Prof. Stefan Koppelkamm, Dipl. Designer, KHB, www.kh-berlin.de
- Prof. Dr. Walter Scheiffele, Dipl. Designer, Designtheoretiker, KHB, www.kh-berlin.de
Florian Alexander Schmidt
Volkssport Design - Amateur und Profi in der Gestaltung
Die Veränderungen in der Medienlandschaft, welche mit dem Web 2.0 einhergehen, machen auch vor der Designprofession nicht halt. Der freie Zugang zu Wissen, Werkzeugen und Produktionsmitteln hat zu einem Verschwimmen der Grenzen zwischen Amateur und Profi in der Gestaltung geführt. Der Vortrag gibt einen Überblick über die daraus resultierenden Chancen, Risiken und Konflikte im Designbereich.
Florian A. Schmidt studierte Kommunikationsdesign an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und ist heute tätig als freischaffender Designer und Autor.
Michael Kubens
designenlassen.de - ein neuer Ansatz für Kreativprojekte
Wie kam es zur Idee von designenlassen.de? Für wen ist die Plattform gedacht? Wie wird sie derzeit genutzt? Diese Fragen beantwortet Michael Kubens, einer der Gründer von designenlassen.de.
Prof. Torsten Stapelkamp
Erst Design schafft Bedeutung - Crowdsourcing ist dafür nicht geeignet
Über die Bedeutung der Kreativwirtschaft im Allgemeinen und die des Design für Unternehmen im Besonderen. Crowdsourcing lohnt sich für Kreative nur untereinander. Torsten Stapelkamp ist Professor für Kommunikationsdesign an der FH Hof, www.maas-co.com, www.interactions.de
Bastian Unterberg
jovoto - der Unterschied
Crowdsourcing ist eine neutrale Prozesstechnik. jovoto setzt die Rahmenbedingungen vor allem so, dass alle Beteiligten einen fairen Nutzen daraus ziehen können. Bastian Unterberg erläutert die Gründungsidee, Funktionsweise und Unterschiedungsmerkmale von jovoto zu anderen Crowdsourcing-Projekten im Kreativumfeld. Bastian Unterberg ist der Gründer des Kreativnetzwerkes www.jovoto.com.
Sabine Zentek
Fairness bei kommerziellen Designwettbewerben aus rechtlicher Sicht
Ausschreibungen sind fair, wenn ihre Bedingungen ausgewogen sind. D.h. der Nutzen für Veranstalter muss im ausgewogenen Verhältnis zu ausgeschriebenen Preisen stehen: Je weitreichender die Verwertungsrechte, desto höher die "Belohnung" für Teilnehmer. Ein selbstverständliches Prinzip, das kaum noch Beachtung findet.
Sabine Zentek ist Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht und Leiterin von FIDIUS – Faire Designwettbewerbe e.V.; www.sabine-zentek.de
Wolfgang Beinert
Think different!
Klare Positionierung als Wettbewerbsstrategie
Designer werden zu Prekariern, analoge Handlungsweisen werden zur digitalen Flexibilität und viele berufliche Rahmenbedingungen werden sich nachhaltig verändern. Wer sich heute als freiberuflicher Grafik- bzw. Kommunikationsdesigner etablieren will, muss sich klar entscheiden: Erfüllungsgehilfe oder hochwertiger Dienstleister? Masse oder Klasse? Aber der Wille alleine reicht nicht: denn nach wie vor beginnt Qualität mit Q wie Qual und eine klare, authentische Positionierung ist heute wichtiger denn je. Denn die Dinge sind nicht so wie sie scheinen und Design ist nicht gleich Design.
Der Graphic Designer Wolfgang Beinert ist spezialisiert auf kreative Individuallösungen, die einen sehr hohen Spezialisierungsgrad erfordern. Neben klassischen Designleistungen gehört die strategische Visuelle Unternehmenskommunikation zu seinen Kernkompetenzen.
Boris Buchholz
Design hat seinen Preis: Über Kalkulationen, von denen man leben kann
Urlaub, Büromiete, Kitagebühren, Steuer, Ausrüstung, Fachbücher und Alterssicherung - all das und mehr muss mit einer gut kalkulierten Vergütung für eine Designleistung finanzierbar sein. Boris Buchholz ist Soziologe, Designer und Journalist; er ist der Pressesprecher der Allianz deutscher Designer. www.agd.de
Malte Christensen
Designer x.0 - Ein Leitfaden zur Etablierung im Web
Als angehender Designer muss ich auf die vielen Veränderung durch das Internet reagieren. Ich zeige Möglichkeiten auf um sich erfolgreich im Web zu etablieren. These: Ich muss nicht programmieren können - ich muss verstehen!
Malte Christensen ist Kommunikationsdesigner und betreibt u.a. das Blog kopfbunt.de - Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Planung und Erstellung hochwertiger Websites für kleine mittelständische Unternehmen. Die Nutzung und das Suchen nach neuen Möglichkeiten, durch die sich ständig erweiternden Webtechnologien, sind für ihn so selbstverständlich wie das Pflegen sozialer Kontakte über das Web www.maltechristensen.com
Ronen Kadushin
Open Design- Creativity in IT context (Vortrag auf Englisch)
Open Design tunes to an essential cultural wave: towards open and freer information and Web collaborations. It is based on the principles of the already successful Open Source method that revolutionized the software industry, and gave birth to a social movement that is cooperative and community-minded. The Israel born Ronen Kadushin developed the Open Design concept in 2004 and founded the Open Design company, that focuses on the design, production and marketing of furniture, lighting and accessories developed with this concept. He also designs furniture for international producers and teaches design at the UDK Berlin.
Manuela Kreisel
Von der Designwolke zur Bodenhaftung: Anforderungen aus der Perspektive einer Druckerei
Wie erlernen Designer das Handwerk für die druckfertige Datei? Manuela Kreisel hat als Grafikerin in Werbeagenturen gearbeitet, Druck- und Medientechnik studiert und leitet nun im LASERLINE Druckzentrum die Abteilung Werbung & Grafik. www.laser-line.de
Prof. Stefan Koppelkamm
Bande à part*
Das Studium an einer kleinen Kunsthochschule bietet den Studierenden die Chance, abseits des Mainstreams ihre ganz eigenen gestalterischen und künstlerischen Ausdrucksformen zu entwickeln und eigene Themenfelder zu entdecken. Dabei helfen weder Module noch Kreditpunkte, sondern nur Experimentierlust, Widerspruchsgeist und Diskussionsfreude – und dazu gleichgesinnte Studierende und engagierte Lehrende. Die ökonomische Perspektive ist wichtig, sie ist aber nicht Alles: Geht es doch im Studium auch darum, ein authentisches Programm für ein ganzes Leben als Gestalter/in zu entwerfen. Ein Plädoyer für die Unangepassten, eine Absage an die flexiblen Dienstleister und alle Photoshop-Artisten. *Titel eines Films von Jean-Luc Godard (1964). Faire bande à part: aus der Reihe tanzen
Stefan Koppelkamm ist Grafik-Designer, Ausstellungsgestalter und Fotograf und lebt in Berlin. Seit 1993 lehrt er Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. www.stefan-koppelkamm.de
Thomas Klein
Demokratisierung Design – Fluch oder Segen?
Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich hieraus? Welchen Stellenwert hat das Design bis heute und mit welchen Anforderungen an die Designprofessionalität ist zunehmend zu rechnen? Diese Fragen und Gedankengänge sollen in dem Vortrag beleuchtet werden.
Seit 2000 verantwortet Thomas Klein als Creative Director die Kreation für zahlreiche nationale und internationale Auftraggeber der MetaDesign AG.Sein Schwerpunkt liegt heute in der Entwicklung von Markenidentitäten sowie deren
visuelle Übersetzung in hochwertiges Kommunikationsdesign.
Prof. Dr. Gesche Joost
Design als Forschung
Design greift tief in die Belange des Alltäglichen ein - erforscht sie, gestaltet sie, transformiert sie somit. Aspekte der Forschung als fragendes Erkunden sind somit immer schon Teil des Designprozesses. Welche Möglichkeiten sich aus dieser Perspektive für die Disziplin ergeben, ist Ausgangsfrage des Vortrags.
Prof. Dr. Gesche Joost, TU Berlin und Deutsche Telekom Laboratories
Prof. Dr. Herbert Grüner
Moderation und Diskussionsleitung
Prof. Dr. oec. habil. Herbert Grüner: Studium der Wirtschafts- und Erziehungswissenschaften in Deutschland und der Schweiz; langjährige Tätigkeiten in leitenden Positionen in Wirtschaft und Hochschule; gegenwärtig Professor für Wirtschaftswissenschaften und Sprecher des Fachgebietes Theorie und Geschichte der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Autor verschiedener Publikationen zur Kreativwirtschaft
Prof. Dr. Walter Scheiffele
Prof. Dr. Walter Scheiffele ist Gastprofessor an der Kunsthochschule Weißensee und der Universität der Künste Berlin, Kultur- und Designhistoriker mit Publikationen zur Geschichte der Moderne

















